Ingenieur360

Ratgeber: Bewerben als Ingenieur

Ingenieure auf Stellensuche

Das Ingenieurstudium gehört zu den anspruchsvollsten Studiengängen und verlangt den angehenden Ingenieuren viel ab. Auch nach dem Studium bleiben die Anforderungen an Ingenieure hoch. Daher ist es selbstverständlich, dass sie auch gewisse Ansprüche an Job und Arbeitgeber haben und auf der Suche nach der besten Arbeitsstelle sind. Aber wie bekommt man den Traumjob? Die klassische Bewerbung, die wir hier behandeln, ist nur ein Weg von vielen. Mittlerweile werden immer mehr Stellen auch durch Kontakte vergeben. Dazu kommen Headhunter die für Unternehmen auf der Suche nach dem besten Arbeitnehmer sind. Auch aus der anderen Richtung gibt es einige professionelle Vermittlungsagenturen die Ingenieuren helfen ihren Traumjob zu finden. So können sich Arbeitssuchende zum Beispiel von Hofmann Personal rekrutieren lassen.

Gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Vorab sei gesagt, dass Ingenieure mit ihrem Studium eine gute Entscheidung getroffen haben. Denn Ingenieure werden auf der ganzen Welt und in den unterschiedlichsten Branchen gesucht – die aktuelle Nachfrage ist sehr gut. Nichtsdestotrotz kann und darf man sich nicht darauf ausruhen – denn auch hier schläft die Konkurrenz nicht und im Endeffekt setzt sich der bessere Kandidat für eine begehrte Stelle immer durch.

Die Bewerbung
Bevor man den Wunscharbeitgeber jedoch persönlich von sich überzeugen kann, steht das Bewerbungsschreiben auf dem Programm. Und hier bekommen viele Bewerber Probleme. Denn leider reicht es nicht, ein Experte auf seinem Gebiet zu sein – man muss sich zunächst auch „verkaufen“ können. Dies widerstrebt vielen, doch ist dies nun mal ein unumgänglicher Teil der Arbeitsfindung.

Was der Personaler einer Firma zunächst von euch wahrnimmt ist nicht euer Wissen. Es sind Inhalt, Form und Stil des Anschreibens. Natürlich kann man eine standardisierte Bewerbung an alle interessanten Unternehmen verschicken, minimale Anpassungen vornehmen und auf das Beste hoffen. Jedoch verringern sich dadurch eure Erfolgschancen erheblich. Denn wie bereits gesagt, geht es hier zunächst nicht um euer Fachwissen, sondern darum Interesse zu erwecken und mit wenigen Sätzen zu zeigen, dass Sie der geeignete Kandidat/in für die ausgeschriebene Position sind.

Verzettelt Sie sich nicht in Details! Es ist ein verständlicher Impuls sein ganzes Können so ausführlich wie möglich darlegen zu wollen. Schließlich will man zeigen, wie viel in einem drin steckt. Es ist jedoch empfehlenswert sich auf die für die Stelle benötigten Kernkompetenzen zu fokussieren. Legen Sie knapp und sachlich dar, welche Teile Ihrer Ausbildung und Erfahrung für das Unternehmen besonders vom Nutzen sein können und vergessen Sie dabei nicht die Soft Skills wie Teamfähigkeit, Überzeugungskraft, Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit zu erwähnen.

Außerdem sollten Sie sich ebenfalls mit dem Arbeitgeber beschäftigen. Ist es ein klassisches und konservatives Unternehmen? Oder eher ein modernes und offenes Start-up? Diese Frage macht einen immensen Unterschied bei der gewünschten Bewerbungsform. Meist können Sie die Tendenz bereits aus der Stellenbeschreibung ableiten.

Da die heutige Bewerbung fast ausschließlich digital stattfindet, sollten Ihre Unterlagen entsprechend angepasst sein. Anschreiben und Lebenslauf müssen in Form eines PDFs vorliegen und sollten mit Anlagen wie Arbeitszeugnissen und Fortbildungsnachweisen nicht die Größe von zwei Megabyte überschreiten. Auch bei den Anlagen gilt – schicken Sie nur das mit, was wirklich relevant ist.