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Master of Engineering: So rockst du die Abschlussarbeit

Den Bachelor hast du schon sicher in der Tasche, den Master auch schon fast. Nur noch eine Hürde steht vor dir und dem Einstieg in ein erfolgreiches Berufsleben: die Masterarbeit. Doch auch die ist kein Hexenwerk – sofern du ein paar Dinge berücksichtigst, um so das Bestmögliche aus deiner Arbeit herauszuholen. Wir geben dir dazu Tipps.

Die Vorbereitungsphase

pixabay-laptop-2562325_640Wir kennen das: Sich Hals über Kopf in die Arbeit zu stürzen, hat noch niemandem viel weitergeholfen. Besser ist es, sich schon ganz am Anfang einen konkreten Plan zurecht zu legen. Darin könnte zum Beispiel stehen, welche Schritte (also allgemeine Literaturrecherche, Experteninterviews, Gliederung etc.) du bis zu welchem Zeitpunkt schon abgearbeitet haben willst. So gerätst du auch kurz vor Abgabetermin nicht unter Zeitdruck.

„Es gibt keine dummen Fragen!“ Das haben uns früher in der Schule schon immer unsere Lehrer eingebläut. Recht hatten sie! Sei dir nicht zu schade, bei kleineren – aber besonders auch größeren – Unsicherheiten, den Professor um Rat zu fragen. Eigentlich sollte er dir ja grundsätzlich bei jedem Schritt deiner Arbeit tatkräftig zur Seite stehen. Gehe aber trotzdem aktiv auf ihn zu. So vermeidest du, dass er dich wegen vieler Vorlesungen oder der Betreuung vieler Master-Studenten aus den Augen verliert.

Die Schreibphase

Gönne dir bei all dem Stress auch mal kleine Pausen. Sie sind enorm wichtig, um deine Produktivität zu fördern. Sich einer Sache intensiv eine halbe Stunde zu widmen, ist erfolgversprechender, als zwei Stunden zu vertrödeln. Unsere Empfehlung: Nach jeder halben Stunde Arbeit eine Pause von fünf Minuten. Die kannst du für einen kurzen Spaziergang nutzen oder um dir einen Tee zu machen. Belohne dich am Ende eines Arbeitstages auch für die anstrengende Arbeit. Geh mit Freunden feiern oder ins Kino. Für einen Moment darfst du die Arbeit auch mal Arbeit sein lassen.

Hab außerdem Mut zu schreiben. Das klingt auf den ersten Blick trivial, ist aber ein Fehler, der dennoch recht häufig gemacht wird. Oft machen wir uns so viele Gedanken um die richtige Formulierung, dass wir den Inhalt ganz aus den Augen verlieren. Einfach mal darauf los schreiben sollte die Devise sein. Bevor du in mühsamer Kleinstarbeit gerade zwei Sätze auf das Papier bekommst, ist es besser, einfach mal eine komplette Seite am Stück zu schreiben. Im Nachhinein kannst du den einzelnen Kapiteln ja immer noch den nötigen Feinschliff geben.

Das Lektorat

Korrektur sollte auf jeden Fall gelesen werden. Frag deine Freunde und deine Familie – auch wenn sie keinen ingenieurwissenschaftlichen Hintergrund haben und mit dem Thema deiner Masterarbeit vielleicht nicht allzu viel anzufangen wissen. Es ist nämlich trotz wissenschaftlicher Schreibweise auch wichtig, möglichst verständlich zu schreiben. Dabei können dir Laien, die vielleicht noch nie in ihrem Leben wissenschaftlich gearbeitet haben, ganz gut weiterhelfen. Neben dem sollte unbedingt ein professioneller Lektor das Lektorat und Korrekturlesen einer Masterarbeit übernehmen. So wird deine Abschlussarbeit nicht nur auf Rechtschreibung und Grammatik geprüft, sondern auch sprachlich optimiert. Und dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen!