Ingenieur360

Vorsprung durch Technik: moderne Soft- und Hardware in der Fertigung

CAQ Von der computergestützten Optimierung innerbetrieblicher Arbeitsabläufe über Systeme zur Planung und Durchführung der Qualitätssicherung bis hin zu den Touch-Screen-Konsolen der programmierbaren Fertigungsmaschinen sind heute sämtliche Bereiche der Industrie von moderner Technik beeinflusst. Wie sich die hiesige Produktion dadurch verändert und welche Vorteile damit verbunden sind, erörtern wir hier:

Qualität durch Software – Computer-aided quality

Ein gutes Beispiel für industrielle Verbesserungen durch den Einsatz von Computern und Software ist die sogenannte „Computer-aided quality“ (kurz CAQ). Solche Lösungen bietet hierzulande zum Beispiel Babtec, ein Spezialist für computergestützte Qualitätsplanung, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement, an. Die für Branchen wie den Maschinenbau oder die Medizintechnik angepassten CAQs analysieren, dokumentieren und archivieren qualitätsrelevante Daten zu den Fertigungsprozessen. Die Planung und Durchführung der Qualitätssicherung wird also durch die jeweiligen Anwendungen gestützt und großteilig übernommen. Das ist ein zukunftstweisendes Konzept, da die Qualität industriell hergestellter Endverbraucherprodukte, wie wir bereits im vergangenen Jahr berichteten, einer Verbesserung bedarf.
Fertigungstechnik
Zeit und Geld mit Optimierungssoftware sparen

Eine weitere Möglichkeit, Arbeitswege und Prozesse zu verkürzen sowie gleichzeitig Personal, Geld und Zeit einzusparen, ist der Einsatz von Optimierungssoftware. So helfen Anwendungen aus dem Bereich Enterprise Resource Planning (ERP) dabei, die für den Unternehmenszweck benötigten und vorhandenen Ressourcen (dazu zählt das Personal genauso wie die Kommunikationstechnik oder sonstige Betriebsmittel) bedarfsgerecht und zeitnah zu planen und zu steuern. Anschließend können dann ein effizienter betrieblicher Wertschöpfungsprozess gewährleistet und der innerbetriebliche Ablaufplan optimiert werden. Gerade für größere Unternehmen ist das intelligente Haushalten elementar.

Individuelle Programmierung in den Werkhallen

Die Ansprüche an die in der Fertigung beschäftigten Menschen wandeln sich. Einerseits werden ihnen viele Aufgaben abgenommen und andererseits kommen Aufgaben wie die (Neu-)Programmierung der Fertigungsmaschinen/-roboter oder die Wartung derselben hinzu. Außerdem ist die Arbeit der in Werkstätten arbeitenden Angestellten risikoärmer geworden, weil die Industrieroboter meist in für uns Menschen zu gefährlichen oder unzumutbaren Umgebungen eingesetzt werden.

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